Let it snow

Wir werden ja echt oft gefragt ,,Wer braucht denn solche fetten Reifen?''

 

Die Antwort könnt Ihr Euch jetzt selbst erfahren. 

 

Bist Du ein ,,cooler'' Typ?

Natürlich ist es für uns immer einfach im Sommer zu sagen ,,Fahr mal über den Feldweg mit den 4 Zoll Reifen!!''

Ja es ist komfortabler. Das merkt Ihr dann recht schnell.

Aber jetzt wo es 0 Grad sind und geschneit hat, steht Ihr vor dem zugeschneiten Acker und fragt: ,,Da soll ich durch??'' Die Antwort heißt: ,,Abfahrt!!''

 

Ein FatBike hat aber auch außerhalb des Winters viele Vorteile z.B. für ängstliche Stadtmenschen die sich vor Straßenbahnschienen und kaputten Radwegen fürchten. Den Spaß durch den verschneiten Wald zu brettern könnt Ihr jedoch nur selbst ausprobieren...Wir haben übrigens auch jetzt mit 2G Regel unseren Verleih geöffnet.

 

Also schau in die App nach dem Schnee Radar und besuche uns!!

   

mehr lesen 0 Kommentare

Das Ganzjahres Bike

Der Herbst ist da. Und viele von Euch werden sich fragen, kann man bei 8 Grad Außentemperatur noch Spaß haben auf dem EBike? 🤓

Oh ja das kann man. Oft werden wir gefragt ,,strengt man sich überhaupt noch an beim Fahren“? Nun, einmal an unserer gestrigen Sonntagsrunde (45 km durch die Lewitz) erklärt. Das Fantic Issimo hat einen 620 Wh Akku, der schon relativ groß ist, aber auch 34 kg Eigengewicht. Dazu kommt der Antrieb mit Max. 95 Nm Drehmoment. 


Nun tauchen die ganzen Möglichkeiten der Leistungsentfaltung auf. Variante 1, ich fahre überwiegend mit hoher Motorunterstützung. 💪 Dabei wiege ich selber 91 kg und somit ist der Stromverbrauch auch relativ hoch. Für eine 50 km Runde reicht es aber selbst so. Auf den letzten km jedoch fährt die Software die Motorunterstützung von alleine langsam zurück. Somit hatte ich die letzten 5 km soviel Schmackes in die Pedale treten dürfen (bei 21-27 km/h) dass ich mit leichtem Oberschenkel Brennen ( der Muskel lebt noch 😊) am Ziel ankam. 


Es gibt aber auch Leute, die fahren etwas entspannter mit 15-20 km/h und niederer (zum Beispiel 3) Unterstützung durch den Motor. Dies wäre Variante 2. Dadurch erhöht sich auch der Bewegungsradius mit einer Akkuladung.
Am Ende kommt jeder an sein Ziel, mit oder ohne Muskelkater in den Beinen. Diese Vielfalt an Möglichkeiten macht ja den Reiz aus.


Doch jetzt zurück zur Frage. Ja man kann bei 8 Grad eine sehr schöne Ausfahrt machen. Und für Alle denen das zu technisch war, lasst die Bilder auf Euch wirken…🤓 

Wann startet Ihr Eure erste Herbstausfahrt? 😎

mehr lesen 0 Kommentare

WattRad 2021

26" FatBike
26" FatBike

Wir planen immer noch unseren Image Film aus 2014 zu erneuern. 🤓 Da dies wohl noch etwas dauert gibt es hier ein ÜberbrückungsFilmchen. Dieser ist auch gleichzeitig ein kleiner JahresRückblick... 😎Viel Spaß !! 

0 Kommentare

Fette Bikes für schmales Geld

20'' Faltrad
20'' Faltrad

Nachdem unsere 20” FatBikes von Fantic bereits sehr erfolgreich von unseren Kunden angenommen werden, wollten wir einen niedrigschwelligen Einstieg in diese ,,Spaßabteilung” schaffen. Gerade für Gelegenheitsfahrer/innen ist es nun möglich auch für wenig Geld in dieses faszinierende Ebike Segment einzusteigen.

Genau betrachtet handelt es sich zum einen um ein 20'' Faltrad auf FatBike (4Zoll) Reifen. Zum anderen um ein 26'' FatBike. Beide sind mit sperrbarer Frontfedergabel ausgerüstet. Dazu kommt beim 26'' FatBike eine Frontbeleuchtung über den Akku und beim Faltrad eine komplette Beleuchtungsanlage über den Akku. Auffallend ist hier auch ein 48Volt System, so dass die verbauten Akkus auf eine Kapazität von 672 Wh kommen. Beim 26'' Bike ist der Akku im Unterrohr vollintegriert beim Faltrad gewichtsoptimiert hinterm Sattelrohr.

0 Kommentare

Aktuelle Preissteigerungen bei Fahrrädern haben viele Gründe 

Das Fahrrad erfährt eine stark wachsende Nachfrage. Neben längeren Wartezeiten fallen den Kaufinteressierten aber auch steigende Preise ins Auge. Diese haben vielfältige Ursachen, wie der pressedienst-fahrrad in einer Expert:innenrunde feststellte – und nicht alle haben mit Corona zu tun.

(pd-f/tg) 2020 wurden im Durchschnitt in Deutschland 1.279 Euro für ein neues Fahrrad oder E-Bike ausgegeben. Das besagen die Marktzahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV). Dieser Wert hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt, was insbesondere an der steigenden Nachfrage nach hochwertigen E-Bikes liegt. Aber auch ohne diesen Faktor steigen die Preise – und die starke Nachfrage seit Mai 2020 schürt die Entwicklungen weiter. So hat der E-Bike-Hersteller Riese & Müller zum 1. März 2021 seine Preise um durchschnittlich sechs Prozent erhöht. Ähnliches hört man von anderen Herstellern und auch aus dem Zubehörmarkt. Lichtspezialist Busch & Müller kündigt beispielsweise eine Preissteigerung um durchschnittlich sieben Prozent zum 1. August 2021 an. Auch die Preise für Kinderanhänger oder sogar Fahrradabstellanlagen werden in den nächsten Monaten steigen. Schnell könnte man meinen, dass sich eine Branche aufgrund der aktuell hohen Nachfrage eine goldene Nase verdienen möchte. Dieser Auffassung tritt Uwe Wöll, Geschäftsführer beim Branchenverband VSF (Verbund Service & Fahrrad), klar entgegen: „Man ist in der Industrie sehr vorsichtig und versucht, noch möglichst viel abzufedern und auszugleichen, bis man gezwungen ist, die Preise zu erhöhen.“ Er habe noch keinen Lieferanten erlebt, der jetzt die Situation ausnütze und ohne Verhältnis eine Preissteigerung ansetzen würde. „Ich erlebe die Branche als vorsichtig, behutsam und fair, den Verbraucher:innen gegenüber. Jeder weiß: Ohne Käufer:innen sind wir nichts“, so Wöll. Heiko Müller, Geschäftsführer von Riese & Müller, bestätigt: „Preiserhöhungen kommen nicht von ungefähr.“ Aber was sind die Gründe? Hat alles mit Corona zu tun? Und wie sind die Prognosen für Verbraucher:innen?

 

1) Die Transportkosten

Ein wichtiger Punkt laut Heiko Müller sind die Preissteigerungen in den Lieferketten. Da viele Fahrradprodukte in Asien gefertigt werden, gab es mit Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 eine Verknappung der Transportmöglichkeiten, die bis heute nicht wiederhergestellt ist. Dadurch stiegen und steigen die Frachtkosten. Diese hätten mittlerweile „ein Niveau jenseits von Gut und Böse erreicht“, beurteilt Markus Krill, Geschäftsführer beim Anhängerspezialisten Croozer. Man habe sich anfänglich noch um Alternativen wie den Transport per Schiene umgesehen, was aber auch nicht mehr rentabel sei. „Was mit Schiffen begann, hat sich mittlerweile auf alle Transportwege gelegt“, so Heiko Müller. Hinzu komme eine Verknappung von Frachtcontainern. Diese seien entweder im falschen Hafen oder gar nicht existent, wie Andreas Hombach, Key-Account-Manager E-Mobilität beim Fahrradparkanlagenanbieter WSM, erklärt: „Jährlich werden vier Millionen Container produziert, im Jahr 2020 waren es lediglich 2,5 Millionen. Es stellt sich also nicht die Frage, wo die Container sind. Sie sind einfach nicht da.“ Das alles hatte zur Folge, dass die Frachtkosten aktuell bis zu zehnmal höher ausfallen als noch vor einem Jahr – lange Wartezeiten inklusive. „Wir haben am Anfang viel auf unsere Kappe genommen, aber irgendwann geht das nicht mehr und man muss die Kosten weiterreichen“, sagt Krill.
 
2) Die Rohstoffversorgung

Ebenso angespannt ist die Lage am Rohstoffmarkt, die Andreas Hombach als „dramatisch“ bezeichnet. WSM baut nicht nur Fahrradparksysteme, sondern auch Überdachungsanlagen oder mobile Raumsysteme und ist deshalb stark in der Baubranche verankert. Eine Situation wie aktuell hat es laut Hombach in der fast 70-jährigen Unternehmensgeschichte allerdings noch nie gegeben: „Die Lage ist nicht mehr kalkulierbar. Die Rohstoffversorgung ist knapp in allen Bereichen: Stahl, Kunststoff, Holz, Isolierungen, Verpackungen.“ Geschlossene Verträge würden von den Zulieferern gekündigt. Um liefer- und produktionsfähig zu bleiben, müssen Preise bezahlt werden, die weit über dem üblichen Marktpreis liegen. Gerade bei der Stahlproduktion war diese Verknappung allerdings gewollt und hat nichts mit der Corona-Lage zu tun, erklärt Hombach. Bereits 2019 wurden 70 Hochöfen weltweit geschlossen, davon sind Stand heute erst 20 wieder in Betrieb. Hohe Nachfrage und künstliche Verknappung träfen nun aufeinander, was die Preise nach oben treibe. „Eigentlich müsste es uns supergut gehen, aber wir bekommen kein Material oder nur zu überteuerten Preisen. Das ist eine paradoxe Situation“, so Hombach. Mit Preissteigerungen bei den Rohstoffen haben somit auch die Hersteller von Fahrradprodukten zu kämpfen, da Stahl beispielsweise auch bei der Produktion von manchen Rahmen oder Komponenten zum Einsatz kommt. Aber auch Aluminium, Kupfer oder Granulate für Kunststoffe hätten kräftig zu gelegt, wie Prokurist Guido Müller vom Lichthersteller Busch & Müller bestätigt: „Der Rohstoffpreis für das Granulat ist im letzten Vierteljahr von 1,90 Euro pro Kilo auf 3,20 Euro pro Kilo gestiegen. Das sind gewaltige Steigerungen, die man sich nicht vorstellen kann.“ Selbst Kartonagen seien deutlich teurer geworden. „Wir sind froh, dass wir überhaupt noch Verpackungen bekommen, damit wir unsere Produkte verschicken können“, so Guido Müller. Die höheren Preise bei den Zulieferern müssen dann die Fahrradhersteller bezahlen, die die Produkte verbauen. „Kein Lieferant ist aktuell bereit, eine Preisstabilität von zwölf oder lediglich acht Monaten abzugeben“, ergänzt Markus Krill.

 

3) Die spezifische Marktsituation

Während die ersten beiden Punkte auch viele andere Branchen betreffen, gibt es durchaus branchenspezifische Merkmale für die Preissteigerungen. So liegt aufgrund der weltweiten Nachfrage nach Fahrrädern bei manchen Komponenten die Nachfrage deutlich über dem Angebot. Dazu zählen speziell die Teile, die eine hohe Materialpreisabhängigkeit haben, wie Ketten oder Bremsscheiben. Gerade beim Teilekauf könne sich die Situation schnell drehen und die Fahrradhersteller so mit neuen Preisen und Kalkulationen konfrontiert werden. „Unterjährige Preiserhöhungen sind wir in der Branche nicht gewohnt, aber das ist in dieser Saison Gang und Gebe“, bestätigt Alexander Kraft, Pressesprecher beim Liegeradhersteller HP Velotechnik. Die Manufaktur aus Kriftel hat generell einen anderen Produktionsrhythmus als größere Fahrradhersteller. Dadurch habe man sich früh ausreichend bevorratet und müsse deshalb aktuell noch keine Preiserhöhungen vornehmen. Auf der anderen Seite fordern Lieferanten schon dazu auf, Komponenten für 2023 vorzubestellen – für kleine Hersteller ein Problem. „Wir wissen nicht, was bis dato passiert, bestellen aber trotzdem“, sagt Kraft. Ob die heute angebotenen Preise der Zulieferer dann auch gehalten werden, scheint fraglich. Um nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten, müssen deshalb ständig Preise verglichen und wenn nötig auch für Endkund:innen angepasst werden. Deshalb setzen aktuell manche Fahrradhersteller darauf, schnellstmöglich zu bevorraten, bevor die Preise weiter steigen. Das allerdings sorgt für Stirnrunzeln bei den Fahrradhändler:innen, wie Fachhändlerin Sandra Appel anmerkt. Sie führt einen Fahrradshop im hessischen Baunatal, indem sie sich auf hochwertige Fahrräder und E-Bikes spezialisiert hat. Bei den meisten Händlerkolleg:innen stünde keine Einkaufsabteilung und auch keine Lagerfläche bereit, um große Mengen günstiger Komponenten für Werkstattarbeiten oder individuelle Aufbauten bereit zu halten. Genau diesen Service der Händler:innen erwarten Kund:innen jedoch, wenn sie sich ein hochwertiges Rad kaufen. „Wenn die Nachbeschaffung der Teile nicht gewährleistet ist, haben Endverbraucher:innen weniger Verständnis als für höhere Preise“, sagt Appel.

 

4) Ausblick

Die Zulieferer kündigen aktuell schon weitere Preiserhöhungen von Komponenten an, was mit Zeitverzug dann auch an die Endkund:innen weitergegeben werden wird. Hinzu drehen auch die ständigen technischen Innovationen an der Preisspirale. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Preise wieder runtergehen – auch wenn die Zuliefererpreise sinken“, schätzt deshalb Heiko Müller. Eher werde das zusätzliche Budget für Entwicklung und Forschung genutzt. „Da ist noch viel Luft nach oben. Kund:innen sind den Komfort und die Sicherheit eines Autos gewöhnt und da sind Fahrrad und E-Bike an vielen Stellen noch ein ganzes Stück weg“, so Müller weiter. Diese Entwicklung voranzutreiben, koste Geld. Uwe Wöll bringt als weiteren Aspekt das Thema Nachhaltigkeit ins Spiel. Immer mehr Verbraucher:innen legen Wert auf andere Materialien und umweltverträgliches sowie menschenwürdiges Wirtschaften bei der Herstellung. Auch das werde sich mittel- bis langfristig auf die Preise auswirken. „Da muss die Branche aber auch Vorreiter sein. Verbraucher:innen sind diejenige, die entscheiden, was sie wollen und was nicht“, so Wöll. Doch am Ende stehen die Fahrradhändler:innen an der Ladentheke den Fahrradinteressierten gegenüber – und dann spielt der Preis immer eine Rolle. „Wir müssen die höheren Preise den Kund:innen gegenüber argumentieren. Das gelingt, wenn die Hersteller uns gute Argumente liefern“, berichtet Sandra Appel aus der Praxis. Mit den genannten Beispielen steige das Verständnis bei den Kund:innen nun weiter, die höheren Preise auch zu akzeptieren.

mehr lesen 0 Kommentare

Kinder EBike

Kinder EBikes
Kinder EBikes

Vor einigen Jahren gab es EBikes nur für Erwachsene. Später kamen dann Jugend EBikes ab 20” hinzu. Der Trend zu EBikes verstärkt sich weiter...

Nunmehr stehen wir vor den Fragen ,,gibt es einen Markt für Kinder EBikes für Kids im Alter 5-9?”- ,,Was spricht dafür, was dagegen?”


Wie ist Ihre Meinung dazu, als Eltern, Großeltern oder Tante und Onkel?


Lassen Sie uns bitte einen Kommentar hier.

1 Kommentare

Fit (Fat) durch den Winter

Noch können wir die Sonne bei unseren Herbstausfahrten genießen.

 

Doch in wenigen Tagen werden Frostnächte und dunkle graue Tage den Alltag bestimmen. Da kommt es drauf an mit seinem Bike gewappnet zu sein, egal ob als Freizeitradler und Berufspendler.

 

Deshalb haben wir hier einige Tipps für die kalte Jahreszeit vom pd-f.de zusammengetragen:

 

 

1) Reifendruck minimieren

Je geringer der Luftdruck im Reifen, desto größer die Auflagefläche des Reifens und desto höher die Traktion auf Schnee und Matsch. Doch Vorsicht: den Minimaldruck (ist auf der Reifenflanke angegeben) darf man nicht unterschreiten. Bei der Einstellung hilft eine Luftpumpe mit Manometer. Erwartet man häufige Fahrten bei Matsch und Schnee, lohnt sich ein Wechsel auf einen speziellen Winterreifen mit Lamellenprofil; für vereiste Pisten sind Spike-Reifen optimal.

 

2) Antrieb regelmäßig pflegen

Salz, Matsch und Wasser setzen im Winter besonders der Kette zu. Damit der Antriebsstrang nicht rostet und dabei andere Teile in Mitleidenschaft zieht, muss er regelmäßig mit einem Tuch gereinigt und neu geölt werden. Wer darauf keine Lust hat, kann ein Rad mit Riemenantrieb nutzen. Dieser muss nur gelegentlich mit Wasser gesäubert werden und hält deutlich länger als eine Kette.

 

3) Licht richtig einstellen

Sehen und Gesehenwerden ist in der dunklen Jahreszeit äußerst wichtig. Der Fahrradscheinwerfer muss dabei so eingestellt werden, dass er den Gegenverkehr nicht blendet. Bei der Einstellung hilft bei modernen LED-Scheinwerfern die Hell-Dunkel-Kante. Diese sollte auf der Straße sichtbar sein, damit der Gegenverkehr nicht gestört wird.

 

4) Bremsen warten

Auf rutschigem Untergrund wird der Bremsweg schnell länger. Deshalb gilt es, neben Fahren mit angepasster Geschwindigkeit auch die Bremskraft sensibel zu dosieren. Dafür müssen die Bremsbeläge allerdings noch ausreichend Material aufweisen. Lässt sich der Bremshebel bis an den Griff ziehen, sollten die Züge nachgestellt und evtl. die Bremsbeläge erneuert werden.

 

Quelle:pressedienst-fahrrad 

mehr lesen 0 Kommentare

Fantic Issimo gewinnt Design Award 2021

Fat Bike
Fantic Issimo
Das Fantic ISSIMO erhält den German Design Award 2021 in der Kategorie Excellent Product Design - Bicycles and E-Bikes Fat Bike.
Neben dem Eurobike Award ist es bereits der zweite AWARD für das ISSIMO und somit ist das ISSIMO das Urban E-Bike mit dem meisten AWARDs in Europa.
Das Issimo ist bei uns in vielen Farbvarianten und in den Versionen Urban und Fun kurzfristig verfügbar.
0 Kommentare

Lastenradförderung Hamburg

Lastenrad Hamburg
Lastenrad Hamburg

Hamburgs Lastenradförderung geht in nächste Runde

 

Jens Kerstan, Umweltsenator: „Lastenräder sind klimafreundlich, sie sind ein wichtiger Baustein der Verkehrswende – gerade in einer Millionenstadt. Der Markt bietet immer mehr spannende und praktische Modelle.

 

Mit einem Lastenrad im Haushalt kann der Verzicht auf ein eigenes Auto deutlich leichter fallen. Wir setzen jetzt das #moinzukunft-Förderprogramm aus dem Herbst des vergangenen Jahres fort und stellen weitere 700.000 Euro dafür bereit.

Sowohl Privatleute als  auch Gewerbebetriebe können für ein Cargo-Bike einen Zuschuss aus unserem Programm beantragen. Ich hoffe, dass dies einen weiteren Schub auslöst, um künftig noch mehr Lastenfahrräder auf Hamburgs Straßen und Radwegen rollen zu sehen.“

 

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB): „Nachdem das Programm im letzten Jahr kurz nach dem Start bereits ausgeschöpft war, freuen wir uns, dass die Förderung von Lastenrädern in diesem Jahr weitergeführt und so die Hamburger Mobilitätswende vorangetrieben wird.“

 

Lastenräder haben viele Vorteile – nicht nur für die Umwelt: Man kommt staufrei durch die Stadt und spart sich die Parkplatzsuche. Ein Lastenrad ist im Vergleich zu einem Auto oder Lieferwagen viel günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt. Auch für Firmen können Lastenräder im täglichen Lieferverkehr eine praktische Alternative sein.

Alle Hamburgerinnen und Hamburger können den Zuschuss beantragen – ob Privatperson, Hausgemeinschaft, Verein, Gewerbetreibende, Selbstständige oder Firmen. Der Erstwohnsitz muss aber in Hamburg liegen.

 

Gefördert werden 33 Prozent des Kaufpreises, maximal 2.000 Euro bei E-Lastenrändern, 500 Euro bei normalen Lastenrädern und bis zu 500 Euro für einen Lastenrad-Fahrradanhänger. Im Herbst 2019 hatten 1,5 Millionen Euro zur Förderung bereitgestanden. Diese waren nach kurzer Zeit ausschöpft. Nun geht das Programm – durch die Corona-Pandemie später als zunächst geplant - in eine neue Förderrunde. Wichtig: Der Zuschuss kann nur gewährt werden, wenn der Zuwendungsantrag vor der Beschaffung des Lastenrades gestellt und genehmigt wurde.

 

Alle Bedingungen und wie und wo man eine Förderung beantragen kann, sind auf www.moinzukunft.hamburg/lastenrad-programm nachzulesen. Anders als bei der ersten Förderrunde sind die Anträge nun online einzureichen. Das Portal der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB), die das Förderprogramm für die Umweltbehörde umsetzt, wird am 1. September 2020 freigeschaltet.

 

 

Kontakt bei der IFB: wirtschaft-1@ifbhh.de

 

Quelle: Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft 

 

0 Kommentare

SSV Aktion

cratoni Fahrradhelm
cratoni c-mute

Als SSV Aktion geben wir zu jedem im September 2020 gekauften Pedego EBike (außer Pedego Stretch mit Förderung) einen Cratoni City EBike Helm wie links auf dem Bild zu sehen gratis dazu. 

 

Der Helm ist sehr komfortabel, mit einem integriertem Rücklicht (3 Modi)  und Schnellverschluss sowie sehr guter Belüftung. Cratoni Helme sind Made in Germany und dieser Helm kostet im Handel 129.95 €.

 

Ihr könnt zwischen den Farben  schwarz und grau metallic (Foto) auswählen.

 

0 Kommentare
Brighter Planet's 350 Challenge
Blogverzeichnis

Let it snow

Wir werden ja echt oft gefragt ,,Wer braucht denn solche fetten Reifen?''

 

Die Antwort könnt Ihr Euch jetzt selbst erfahren. 

 

Bist Du ein ,,cooler'' Typ?

Natürlich ist es für uns immer einfach im Sommer zu sagen ,,Fahr mal über den Feldweg mit den 4 Zoll Reifen!!''

Ja es ist komfortabler. Das merkt Ihr dann recht schnell.

Aber jetzt wo es 0 Grad sind und geschneit hat, steht Ihr vor dem zugeschneiten Acker und fragt: ,,Da soll ich durch??'' Die Antwort heißt: ,,Abfahrt!!''

 

Ein FatBike hat aber auch außerhalb des Winters viele Vorteile z.B. für ängstliche Stadtmenschen die sich vor Straßenbahnschienen und kaputten Radwegen fürchten. Den Spaß durch den verschneiten Wald zu brettern könnt Ihr jedoch nur selbst ausprobieren...Wir haben übrigens auch jetzt mit 2G Regel unseren Verleih geöffnet.

 

Also schau in die App nach dem Schnee Radar und besuche uns!!

   

0 Kommentare

Das Ganzjahres Bike

Der Herbst ist da. Und viele von Euch werden sich fragen, kann man bei 8 Grad Außentemperatur noch Spaß haben auf dem EBike? 🤓

Oh ja das kann man. Oft werden wir gefragt ,,strengt man sich überhaupt noch an beim Fahren“? Nun, einmal an unserer gestrigen Sonntagsrunde (45 km durch die Lewitz) erklärt. Das Fantic Issimo hat einen 620 Wh Akku, der schon relativ groß ist, aber auch 34 kg Eigengewicht. Dazu kommt der Antrieb mit Max. 95 Nm Drehmoment. 


Nun tauchen die ganzen Möglichkeiten der Leistungsentfaltung auf. Variante 1, ich fahre überwiegend mit hoher Motorunterstützung. 💪 Dabei wiege ich selber 91 kg und somit ist der Stromverbrauch auch relativ hoch. Für eine 50 km Runde reicht es aber selbst so. Auf den letzten km jedoch fährt die Software die Motorunterstützung von alleine langsam zurück. Somit hatte ich die letzten 5 km soviel Schmackes in die Pedale treten dürfen (bei 21-27 km/h) dass ich mit leichtem Oberschenkel Brennen ( der Muskel lebt noch 😊) am Ziel ankam. 


Es gibt aber auch Leute, die fahren etwas entspannter mit 15-20 km/h und niederer (zum Beispiel 3) Unterstützung durch den Motor. Dies wäre Variante 2. Dadurch erhöht sich auch der Bewegungsradius mit einer Akkuladung.
Am Ende kommt jeder an sein Ziel, mit oder ohne Muskelkater in den Beinen. Diese Vielfalt an Möglichkeiten macht ja den Reiz aus.


Doch jetzt zurück zur Frage. Ja man kann bei 8 Grad eine sehr schöne Ausfahrt machen. Und für Alle denen das zu technisch war, lasst die Bilder auf Euch wirken…🤓 

Wann startet Ihr Eure erste Herbstausfahrt? 😎

0 Kommentare

WattRad 2021

26" FatBike
26" FatBike

Wir planen immer noch unseren Image Film aus 2014 zu erneuern. 🤓 Da dies wohl noch etwas dauert gibt es hier ein ÜberbrückungsFilmchen. Dieser ist auch gleichzeitig ein kleiner JahresRückblick... 😎Viel Spaß !! 

0 Kommentare

Fette Bikes für schmales Geld

20'' Faltrad
20'' Faltrad

Nachdem unsere 20” FatBikes von Fantic bereits sehr erfolgreich von unseren Kunden angenommen werden, wollten wir einen niedrigschwelligen Einstieg in diese ,,Spaßabteilung” schaffen. Gerade für Gelegenheitsfahrer/innen ist es nun möglich auch für wenig Geld in dieses faszinierende Ebike Segment einzusteigen.

Genau betrachtet handelt es sich zum einen um ein 20'' Faltrad auf FatBike (4Zoll) Reifen. Zum anderen um ein 26'' FatBike. Beide sind mit sperrbarer Frontfedergabel ausgerüstet. Dazu kommt beim 26'' FatBike eine Frontbeleuchtung über den Akku und beim Faltrad eine komplette Beleuchtungsanlage über den Akku. Auffallend ist hier auch ein 48Volt System, so dass die verbauten Akkus auf eine Kapazität von 672 Wh kommen. Beim 26'' Bike ist der Akku im Unterrohr vollintegriert beim Faltrad gewichtsoptimiert hinterm Sattelrohr.

0 Kommentare

Aktuelle Preissteigerungen bei Fahrrädern haben viele Gründe 

Das Fahrrad erfährt eine stark wachsende Nachfrage. Neben längeren Wartezeiten fallen den Kaufinteressierten aber auch steigende Preise ins Auge. Diese haben vielfältige Ursachen, wie der pressedienst-fahrrad in einer Expert:innenrunde feststellte – und nicht alle haben mit Corona zu tun.

(pd-f/tg) 2020 wurden im Durchschnitt in Deutschland 1.279 Euro für ein neues Fahrrad oder E-Bike ausgegeben. Das besagen die Marktzahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV). Dieser Wert hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt, was insbesondere an der steigenden Nachfrage nach hochwertigen E-Bikes liegt. Aber auch ohne diesen Faktor steigen die Preise – und die starke Nachfrage seit Mai 2020 schürt die Entwicklungen weiter. So hat der E-Bike-Hersteller Riese & Müller zum 1. März 2021 seine Preise um durchschnittlich sechs Prozent erhöht. Ähnliches hört man von anderen Herstellern und auch aus dem Zubehörmarkt. Lichtspezialist Busch & Müller kündigt beispielsweise eine Preissteigerung um durchschnittlich sieben Prozent zum 1. August 2021 an. Auch die Preise für Kinderanhänger oder sogar Fahrradabstellanlagen werden in den nächsten Monaten steigen. Schnell könnte man meinen, dass sich eine Branche aufgrund der aktuell hohen Nachfrage eine goldene Nase verdienen möchte. Dieser Auffassung tritt Uwe Wöll, Geschäftsführer beim Branchenverband VSF (Verbund Service & Fahrrad), klar entgegen: „Man ist in der Industrie sehr vorsichtig und versucht, noch möglichst viel abzufedern und auszugleichen, bis man gezwungen ist, die Preise zu erhöhen.“ Er habe noch keinen Lieferanten erlebt, der jetzt die Situation ausnütze und ohne Verhältnis eine Preissteigerung ansetzen würde. „Ich erlebe die Branche als vorsichtig, behutsam und fair, den Verbraucher:innen gegenüber. Jeder weiß: Ohne Käufer:innen sind wir nichts“, so Wöll. Heiko Müller, Geschäftsführer von Riese & Müller, bestätigt: „Preiserhöhungen kommen nicht von ungefähr.“ Aber was sind die Gründe? Hat alles mit Corona zu tun? Und wie sind die Prognosen für Verbraucher:innen?

 

1) Die Transportkosten

Ein wichtiger Punkt laut Heiko Müller sind die Preissteigerungen in den Lieferketten. Da viele Fahrradprodukte in Asien gefertigt werden, gab es mit Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 eine Verknappung der Transportmöglichkeiten, die bis heute nicht wiederhergestellt ist. Dadurch stiegen und steigen die Frachtkosten. Diese hätten mittlerweile „ein Niveau jenseits von Gut und Böse erreicht“, beurteilt Markus Krill, Geschäftsführer beim Anhängerspezialisten Croozer. Man habe sich anfänglich noch um Alternativen wie den Transport per Schiene umgesehen, was aber auch nicht mehr rentabel sei. „Was mit Schiffen begann, hat sich mittlerweile auf alle Transportwege gelegt“, so Heiko Müller. Hinzu komme eine Verknappung von Frachtcontainern. Diese seien entweder im falschen Hafen oder gar nicht existent, wie Andreas Hombach, Key-Account-Manager E-Mobilität beim Fahrradparkanlagenanbieter WSM, erklärt: „Jährlich werden vier Millionen Container produziert, im Jahr 2020 waren es lediglich 2,5 Millionen. Es stellt sich also nicht die Frage, wo die Container sind. Sie sind einfach nicht da.“ Das alles hatte zur Folge, dass die Frachtkosten aktuell bis zu zehnmal höher ausfallen als noch vor einem Jahr – lange Wartezeiten inklusive. „Wir haben am Anfang viel auf unsere Kappe genommen, aber irgendwann geht das nicht mehr und man muss die Kosten weiterreichen“, sagt Krill.
 
2) Die Rohstoffversorgung

Ebenso angespannt ist die Lage am Rohstoffmarkt, die Andreas Hombach als „dramatisch“ bezeichnet. WSM baut nicht nur Fahrradparksysteme, sondern auch Überdachungsanlagen oder mobile Raumsysteme und ist deshalb stark in der Baubranche verankert. Eine Situation wie aktuell hat es laut Hombach in der fast 70-jährigen Unternehmensgeschichte allerdings noch nie gegeben: „Die Lage ist nicht mehr kalkulierbar. Die Rohstoffversorgung ist knapp in allen Bereichen: Stahl, Kunststoff, Holz, Isolierungen, Verpackungen.“ Geschlossene Verträge würden von den Zulieferern gekündigt. Um liefer- und produktionsfähig zu bleiben, müssen Preise bezahlt werden, die weit über dem üblichen Marktpreis liegen. Gerade bei der Stahlproduktion war diese Verknappung allerdings gewollt und hat nichts mit der Corona-Lage zu tun, erklärt Hombach. Bereits 2019 wurden 70 Hochöfen weltweit geschlossen, davon sind Stand heute erst 20 wieder in Betrieb. Hohe Nachfrage und künstliche Verknappung träfen nun aufeinander, was die Preise nach oben treibe. „Eigentlich müsste es uns supergut gehen, aber wir bekommen kein Material oder nur zu überteuerten Preisen. Das ist eine paradoxe Situation“, so Hombach. Mit Preissteigerungen bei den Rohstoffen haben somit auch die Hersteller von Fahrradprodukten zu kämpfen, da Stahl beispielsweise auch bei der Produktion von manchen Rahmen oder Komponenten zum Einsatz kommt. Aber auch Aluminium, Kupfer oder Granulate für Kunststoffe hätten kräftig zu gelegt, wie Prokurist Guido Müller vom Lichthersteller Busch & Müller bestätigt: „Der Rohstoffpreis für das Granulat ist im letzten Vierteljahr von 1,90 Euro pro Kilo auf 3,20 Euro pro Kilo gestiegen. Das sind gewaltige Steigerungen, die man sich nicht vorstellen kann.“ Selbst Kartonagen seien deutlich teurer geworden. „Wir sind froh, dass wir überhaupt noch Verpackungen bekommen, damit wir unsere Produkte verschicken können“, so Guido Müller. Die höheren Preise bei den Zulieferern müssen dann die Fahrradhersteller bezahlen, die die Produkte verbauen. „Kein Lieferant ist aktuell bereit, eine Preisstabilität von zwölf oder lediglich acht Monaten abzugeben“, ergänzt Markus Krill.

 

3) Die spezifische Marktsituation

Während die ersten beiden Punkte auch viele andere Branchen betreffen, gibt es durchaus branchenspezifische Merkmale für die Preissteigerungen. So liegt aufgrund der weltweiten Nachfrage nach Fahrrädern bei manchen Komponenten die Nachfrage deutlich über dem Angebot. Dazu zählen speziell die Teile, die eine hohe Materialpreisabhängigkeit haben, wie Ketten oder Bremsscheiben. Gerade beim Teilekauf könne sich die Situation schnell drehen und die Fahrradhersteller so mit neuen Preisen und Kalkulationen konfrontiert werden. „Unterjährige Preiserhöhungen sind wir in der Branche nicht gewohnt, aber das ist in dieser Saison Gang und Gebe“, bestätigt Alexander Kraft, Pressesprecher beim Liegeradhersteller HP Velotechnik. Die Manufaktur aus Kriftel hat generell einen anderen Produktionsrhythmus als größere Fahrradhersteller. Dadurch habe man sich früh ausreichend bevorratet und müsse deshalb aktuell noch keine Preiserhöhungen vornehmen. Auf der anderen Seite fordern Lieferanten schon dazu auf, Komponenten für 2023 vorzubestellen – für kleine Hersteller ein Problem. „Wir wissen nicht, was bis dato passiert, bestellen aber trotzdem“, sagt Kraft. Ob die heute angebotenen Preise der Zulieferer dann auch gehalten werden, scheint fraglich. Um nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten, müssen deshalb ständig Preise verglichen und wenn nötig auch für Endkund:innen angepasst werden. Deshalb setzen aktuell manche Fahrradhersteller darauf, schnellstmöglich zu bevorraten, bevor die Preise weiter steigen. Das allerdings sorgt für Stirnrunzeln bei den Fahrradhändler:innen, wie Fachhändlerin Sandra Appel anmerkt. Sie führt einen Fahrradshop im hessischen Baunatal, indem sie sich auf hochwertige Fahrräder und E-Bikes spezialisiert hat. Bei den meisten Händlerkolleg:innen stünde keine Einkaufsabteilung und auch keine Lagerfläche bereit, um große Mengen günstiger Komponenten für Werkstattarbeiten oder individuelle Aufbauten bereit zu halten. Genau diesen Service der Händler:innen erwarten Kund:innen jedoch, wenn sie sich ein hochwertiges Rad kaufen. „Wenn die Nachbeschaffung der Teile nicht gewährleistet ist, haben Endverbraucher:innen weniger Verständnis als für höhere Preise“, sagt Appel.

 

4) Ausblick

Die Zulieferer kündigen aktuell schon weitere Preiserhöhungen von Komponenten an, was mit Zeitverzug dann auch an die Endkund:innen weitergegeben werden wird. Hinzu drehen auch die ständigen technischen Innovationen an der Preisspirale. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Preise wieder runtergehen – auch wenn die Zuliefererpreise sinken“, schätzt deshalb Heiko Müller. Eher werde das zusätzliche Budget für Entwicklung und Forschung genutzt. „Da ist noch viel Luft nach oben. Kund:innen sind den Komfort und die Sicherheit eines Autos gewöhnt und da sind Fahrrad und E-Bike an vielen Stellen noch ein ganzes Stück weg“, so Müller weiter. Diese Entwicklung voranzutreiben, koste Geld. Uwe Wöll bringt als weiteren Aspekt das Thema Nachhaltigkeit ins Spiel. Immer mehr Verbraucher:innen legen Wert auf andere Materialien und umweltverträgliches sowie menschenwürdiges Wirtschaften bei der Herstellung. Auch das werde sich mittel- bis langfristig auf die Preise auswirken. „Da muss die Branche aber auch Vorreiter sein. Verbraucher:innen sind diejenige, die entscheiden, was sie wollen und was nicht“, so Wöll. Doch am Ende stehen die Fahrradhändler:innen an der Ladentheke den Fahrradinteressierten gegenüber – und dann spielt der Preis immer eine Rolle. „Wir müssen die höheren Preise den Kund:innen gegenüber argumentieren. Das gelingt, wenn die Hersteller uns gute Argumente liefern“, berichtet Sandra Appel aus der Praxis. Mit den genannten Beispielen steige das Verständnis bei den Kund:innen nun weiter, die höheren Preise auch zu akzeptieren.

Fantic Issimo
Fantic Issimo
0 Kommentare